Ankersteinhaeuser – Herzlich Willkommen

3. Juli 2008

Vollmondtempel

Filed under: 2008 - Der Tempel — admin @ 12:25

Hallo allen Freunden des Ankersteinbaus!

Viele Wochen sind ins Land gegangen seid dem letzten Update zum Tempel. Aber viel, viel, viel hat sich getan! Deshalb gibt’s einige Pix und ein paar klärende Worte dazu.

 

Schon im letzen Beitrag habe ich die Arkaden in der Tempelwand gezeigt. Diese sehen nicht nur gut aus, sondern erfüllen auch eine wichtige statische Funktion. Durch sie wird die Mauer an einigen Stellen dicker und wird dabei in stabiler gegenüber seitlich wirkenden Kräften. Man beachte das weiße Band, das sich rings um den ganzen Tempel zieht.

Großes Kopfzerbrechen bereitete uns das Haupttor auf beiden Seiten. Die Lücke zwischen den Säulen ist 24 Noppen breit – eigentlich kein Problem – aber die Säulen, auf denen der Bogen lasten sollte, sind jeweils nur 6 Noppen dick. Da ein Bogen (und ein Rundbogen noch mehr als ein Spitzbogen) aber erheblichen Druck von der Seite erzeugt, konnten wir nicht einfach einen Bogen errichten. Markus hatte schließlich die Idee, eine weiße Scheibe in die Frontansicht zu integrieren. Diese erfüllt etliche Funktionen: Sie verstärkt nochmals das Element Kreis, das den Kerngedanken des Tempels ausmacht, es ist dekorativ und vor allen verstrebt es die beiden äußeren Säulen auf beiden Seiten. Ich habe mich am Anfang heftig dagegen gesträubt – muss aber zugeben, dass die Idee klasse war… Etwas vorweg gegriffen: So sieht die Scheibe aus:

 

Die Scheibe in die Säulen zu integrieren war so anspruchsvoll, dass wir uns erstmals schichtweise Fotos machen mussten, um sie auf der gegenüberliegenden Seite exakt nachzubauen.

 

 

Weit weniger anspruchsvoll war der Bau der 32 freistehenden Säulen. Insgesamt 1600 identische Lagen waren zu bauen, einige sogar zweimal.

 

 

Nach geschätzten 30 Stunden reiner Bauzeit hatten wir sowohl das allerheiligste als auch die Außenwand und den Säulengang auf der richtigen Höhe und begannen mit dem Einsetzen der Holzbalken. Wie man sieht werden einige davon direkt ist Allerheiligste eingepasst. Den Abstand zwischen den Balken hatten wir mit einem Achter Zwischenraum recht großzügig gewählt, so dass wir mit vier statt sechs langen Balken auskamen. 

 

 

Beim Decken der Balken kamen die Doppelsteine zum Einsatz. Leider sind unsere Vorräte an Doppelsteinen noch sehr begrenzt (was am hohen Preis liegen mag, unser Lieferant hat sie nicht und wir müssen sie zum etwa zehnfachen (!!!) Kilopreis beim Hersteller bestellen). Also verwendeten wir sie sparsam und füllten die Löcher mit den reichlicher vorhandenen ganzen (das sollten inzwischen gute 300 Kilo sein). 

 

Wirklich anspruchsvoll wurde dann noch einmal der Bau des Giebels. Wir wollten die Scheibe in ihrer ursprünglichen Tiefe integrieren und dann Treppenartig nach außen gehen – trotz einiger Kopfschmerzen hat das prima geklappt.

 

Das Dachdecken erfolgte in Steinhäuserscher Leichtbauweise ©.

Die bringt 50% Gewichtseinsparung und ist wunderbar stabil. Als nächste Hürde stand an, einen  runden weißen Turm aus einem flachen roten Giebeldach herauswachen zu lassen. Aber wer Achteckige Türme in einen Vierungsgiebel integriert, kriegt auch so etwas hin… ;-)

 

Zunächst klaffte noch ein Loch wie nach einem Fliegerangriff, aber dann… 

 

 

Das letzte Foto für heute: Die Frontansicht zeigt sehr schön, dass alle runden Torbögen den selben Mittelpunkt haben.

 

Am 22. 7. geht der Bauspaß weiter. Bis dann,

der Law

 

 

 

 

 

Keine Kommentare »

Noch keine Kommentare

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag. TrackBack URL

Hinterlasse einen Kommentar

Powered by WordPress